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Ans Meer

Meer

Wenn man ans Meer kommt
soll man zu schweigen beginnen
bei den letzten Grashalmen
soll man den Faden verlieren

und den Salzschaum
und das scharfe Zischen des Windes einatmen
und ausatmen
und wieder einatmen

Wenn man den Sand sägen hört
und das Schlurfen der kleinen Steine
in langen Wellen
soll man aufhören zu sollen
und nichts mehr wollen wollen nur Meer
Nur Meer

(Erich Fried)

Die Weite, das Licht, die Melodik des Meeres, das Farbenspiel. Das Gefühl, endlich mal wieder durchatmen zu können, Zeit nehmen und Zeit haben, sich treiben lassen. Den feinen Sand durch die Finger gleiten lassen. Nachdenken. Nicht denken müssen. Fotografieren, ein Buch lesen. Menschen beobachten. …. Nichts mehr wollen…. nur Meer.

 

 

 

 

 

6 Comments

  1. Super, genau mein Metier! Abschaltung pur ist da bei mir auch angesagt. 🙂

    Liebe Grüße, Gerd

    • AlleAugenblicke AlleAugenblicke

      Vielen Dank Gerd!
      Lg,
      Werner

  2. Wunderbare minimalistische Bilderserie. Wow echt toll. Viele Grüße Jürgen

    • AlleAugenblicke AlleAugenblicke

      Es ging mir auch um den Minimalismus. Danke, Jürgen!
      Lg,
      Werner

  3. Ach ist das schön. Danke, daß Du uns auf Deinem Spaziergang mitgenommen hast 🙂 Die zarten Farben, das (angesprochene) Minimalistische und dann doch wieder großes Landschaftskino am Meer. 🙂
    LG kiki

  4. Das Gedicht von Erich Fried ist eine schöne Einleitung in deine Bilder und deinen Text. Mal wieder durchatmen, schön, dass du das mal wieder konntest. Reduktion, Minimalismus und dazwischen dieser naturgewaltige Himmel, am Meer kein Widerspruch. Deine Bilder wecken Sehnsucht nach me(h)er. LG, Conny

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