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Berlin Photography

Berlin ist…

…eben nicht nur eine Reise wert, sondern auch eine der Fotografie-Zentren Deutschlands. Wer es möchte, kann in der Hauptstadt nahezu jeden Tag eine andere Ausstellung besuchen und die Auseinandersetzung mit der Fotografie suchen.

Ich habe dies  am letzten Freitag (richtig: Es war der Karfreitag) auch getan und die Vernissage zu der Ausstellung

„Berlin Photography“: Berlin(er) fotografiert“

besucht.

Ich bin über den Fotografen Jürgen Bürgin (www.juergenbuergin.com), dem ich schon länger auf fb folge, auf diese Ausstellung aufmerksam geworden. Offensichtlich hatten viele Leute an diesem Feiertag nichts anderes vor, denn die Vernissage war rappelvoll, und um einen Blick auf Fotos zu erhaschen, bedurfte es  der Geschmeidigkeit eines Bodenturners (davon bin ich aber meilenweit entfernt). Und doch war der Besuch wertvoll und inspirierend. Mir selbst haben es die Werke von Thomas Hillig angetan. Seine Serie „Unter Brücken“ hat mich wirklich beeindruckt. Mehr zu diesem Fotografen findet Ihr auf seiner Seite (www.thomashillig-photo.de). Dort sind auch einige seiner Bilder aus der Ausstellung zu sehen.

Aber auch die Werke der beiden anderen Fotografen – neben Jürgen Bürgin wird noch Frank Machalowski (http://www.framafo-shop.de) sind es wert gesehen zu werden. Eine wirklich gelungene Ausstellung.

Denn Ihr wißt ja: Fotos gehören an die Wand. Nur dort entfalten sie ihre Wirkung. Also auf in die Galerie Carpentier nach Berlin. Dort ist die Ausstellung noch bis zum 01.05. zu sehen

 

6 Kommentare

  1. Hallo Werner,

    da haben wir uns in Berlin nur knapp verpasst ;-). Leider war diese Ausstellung tagsüber noch nicht geöffnet. Die Idee, 32 Künstler auszustellen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Berlin auseinandersetzen, gefällt mir gut. Von diesen 4 Fotografen flashen mich die Arbeiten von Herrn Machalowski. Großartig!
    Was macht eine Stadt aus? Eher die Menschen oder die Gebäude? Durch seine Langzeitbelichtungen nimmt er den Menschen die Bedeutung, die ihnen die Fotografien von Thomas Hillig z. B. einräumen. Darüber philosophiere ich noch ein Weilchen… Wurde dazu vielleicht etwas gesagt auf der Vernissage? Wie dem auch sei, schon rein visuell ohne Deutung sind sie großartig!
    Bei den Bildern von Jürgen Bürgin frage ich mich immer wieder, inwieweit einige doch inszeniert sind, denn da passt einfach alles und manchmal zu gut.

    LG und danke für den Artikel,
    Conny

    • AlleAugenblicke AlleAugenblicke

      Moin Conny,

      ich habe mir gedacht, dass Machalowski genau dein Ding ist. 🙂
      Die Vernissage war so wie eine Vernissage ist: Viel Wärme, viel Sekt,man steht hübsch zusammen, plaudert ein wenig Small-Talk, sieht dabei vor allem gut aus (und trägt schwarz – was sonst?) und will gesehen werden. Lauwarme Worte waren nicht zu hören, wohl zum einen der Masse an Menschen geschuldet (für die Räumlichkeiten einfach zu viel) und der Raumaufteilung an sich.
      Ich hätte mich auch gerne selbst mal mit den Fotografen unterhalten… aber …. siehe oben…. zu viel los.

      Lg,
      Werner

  2. coole sache. ich bin ja schon gespannt, in 3 wochen darf ich berlin ein klein wenig kennenlernen, für ausstellungen wird aber wohl keine zeit bleiben :/ in wien ist fotografie acuh ein ziemlich großes thema, aber sicherlich nicht so wie in berlin.

  3. Schade, komme vor Juli nicht mehr nach Berlin. 🙁 ..habe aber gehoert, dass es in Berlin immer mehr als eine Austellung geben soll. 😀

    Schoenes Foto uebrigens… …so schoen verstohlen un die Ecke fotografiert. Gefaellt mir.

    LG, Markus

  4. Hi Werner,

    ich hab mir gerade die beiden Websites der Fotografen angesehen und bin begeistert. Gerne würde ich die Ausstellung besuchen, wenn Berlin nur nicht so weit wäre …

    Lieben Gruß,
    Jörg

  5. Ich war schon oft in Berlin – auch zu der Zeit als die Mauer noch stand. Erstaunlich welche entwicklung die Stadt seit damals genommen hat. es sind viele Kreative aus den verschiedensten Bereichen dort. Es ist immer wieder interessant dort Ausstellungen, Galerien und kleine Geschäfte zu besuchen.

    Viele Grüße, Jürgen

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