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Für ein Morgen im Abendland – 5

 Toleranz und Weltoffenheit

….darum geht es in meinem Projekt. Doch scheinen wir davon weit entfernt. Das jedenfalls zeigen Ereignisse in dieser Woche: Der Anschlag in Paris, die barbarischen Taten verblenderter (verblödeter) Eiferer in Nigeria. Manchmal habe ich das Gefühl im dunklen Mittelalter zu leben.

Wie schön sind dagegen Begegnungen wie die heute mit S. Wir trafen uns in „ihrer kleinen Kirche“ – ein wunderschöner und stiller Ort an einem Tag, an dem es draußen stürmt und aus Eimern regnet. Wir haben uns lange nicht gesehen und doch -oder gerade deshalb – viel zu erzählen. Für einen Augenblick steht die Zeit still.

„Ich habe das Geschrei, die Pegida-Parolen satt. Bla bla bla, Blech!…..“ sagt S., „so hohl, so eruptiv, so kalt  und trotz allem so zeitgemäß und eben menschlich! Ich wünsche mir für Deutschland mehr  das DU, den DIALOG mit anderen Kulturen, mit den Nachbarn, Raucherkneipen in jedem Dorf ohne Stammtischparolen!! Das Gespräch auf Augenhöhe, mehr kreative Gegenseitigkeit, mehr Freude am Leben, denn es kann ja ziemlich schnell zu ENDE sein..

In der arabischen Mystik heißt es:

Die geistige Dimension ist das Gewebe,

das die Welt zusammenhält,

ihr Stoff heißt LIEBE.

Das ist das Geheimnis des Lebens.

Ich finde das schön 🙂 “

Begegnungen dieser Art sind schön. Sie bedeuten mir sehr viel.

Dieses Projekt und die Fotografie erlauben und ermöglichen solche Momente.

Bitte teilt diese Beiträge auch weiterhin über die social Media. Laßt uns gemeinsam zeigen, dass wir viele sind! Ich freue mich über neue und andere Gesichter, die sich an diesem Projekt beteiligen möchten. Schreibt mir einfach eine Nachricht.

Wer mehr über Hanns Dieter Hüsch erfahren möchte, der schaue hier

3 Kommentare

  1. Ich danke dir, Werner, für die stillen Töne und die feinen Grautöne. Es sind nicht Ketten die kitten…
    Carpe diem, Paul

  2. HF HF

    Hallo Werner,

    H.D.Hüsch ist in diesem Zusammenhang ein sehr passender Hinweis. In einem seiner Auftritte, den ich miterleben konnte, hat er vor vielen Jahren schon die weltweite Migrantenproblematik (als sie DE noch gar so betraf) eindrücklich dargestellt. Und was ich auch nie vergessen werde ist seine Beschreibung eines Dorfes, in dem die Menschen harmonisch zusammenleben – sein Traum für eine vernünftige Zukunft, die sich aber momentan gans anders abzeichnet.
    Lassen wir uns nicht davon abbringen, dem Traum möglichst nahe zu kommen!
    Gruß, HF

  3. Oh ja wie wahr sind Deine Worte und ich bin bei Dir! Ich finde es nach wie vor unfassbar in welcher Welt wir leben und andere uns nicht leben lassen.

    Liebe Grüße, Gerd

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