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Inspiration 5 – Wim Wenders „Sofortbilder“

Da falle ich doch neulich über ein Buch von Wim Wenders: „Sofortbilder“  –  Es sprang mich erst an und wenig später war es meins. Ich mag Wim Wenders: Seine Filme, seine Sprache, seine Fotos. Er ist ein Ästhet. Einer, der es versteht zu erzählen. Einer, der Bilder zu Gefühlen werden läßt, einer der Fotos zu Geschichten werden läßt. Einer, der Worte zu Bildern macht. 

Und da ich mich gerade intensiv mit Sofortbildern beschäftige, drang sich dieser wunderbar erzählerische Bildband einfach auf. Seit Tagen nun durchdringen mich seine Sofortbilder und seine Worte dazu. 

  

Wenders nimmt mich mit auf eine Reise durch sein Leben. Aufgenommen und dokumentiert (auch) in Sofortbildern. Diese – nach Jahrzehnten der achtlosen Aufbewahrung in Schachteln, entwickeln gerade dadurch oft ihren blassen Reiz. Aus ihnen spricht die Vergänglichkeit der Zeit. 

Und wenn Wenders am Ende seine Gedanken zur Fotografie und gerade zu unserer digitalen Fotografie (und der digitalen Welt) äußert, so ist das nicht nur lesenswert, sondern inspirierend und bereichernd. 

Ein wunderschönes, anregendes und bewegendes Werk. 

„Wir müssen die Dinge, die wir lieben, wieder besser existieren lassen, damit wir, unser Selbst, nicht unserer Selbsties, wieder besser dran sind“ (Wim Wenders) 

     

Nachtrag:  Kauft, wenn ihr das Werk mögt und wo immer es möglich ist, das Buch beim stationären Buchhändler Eurer Wahl und nicht bei Amazon. 

2 Kommentare

  1. Danke für den Tipp, ich werde beim nächsten Besuch in meinem Lieblings-Fotobuch-Laden einen Blick hinein werfen.

    LG, Conny

    • AlleAugenblicke AlleAugenblicke

      Ja, COnny, unbedingt. Vor allem: Lese auch die Texte 🙂

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