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Jeder Abschied ein Anfang

Abschiede bewegen uns. Anfänge auch.

Menschen arbeiten miteinander. Jeden Tag einige, mitunter viele Stunden. Fünf Tage in der Woche, manchmal mehr, manchmal weniger. Oft arbeitet man über lange Zeiträume zusammen: Sitzt in einem Büro, vertritt sich, streitet sich, lacht miteinander,redet miteinander (und manchmal auch übereinander), löst Probleme und Konflikte… oder eben auch manchmal nicht.

Im besten Fall versteht man sich gut, wenn nicht findet man hoffentlich eine (gute) Basis des Miteinanders. Im schlimmsten Fall trennt man sich.

Oft nimmt man den anderen gar nicht mehr wahr: Er/sie  ist einfach jeden Tag da: Ein Kollege / eine Kollegin. Wie selbstverständlich. Und doch lernt man sich im Laufe der Zeit kennen. Irgendwie… ob man will oder nicht.

Und dann kommt auch der Tag des Abschieds. Pläne ändern sich und plötzlich ist er da: Der Tag des Abschieds. Oft auch ein Tag des  Neuanfangs für den der geht. Und dann wird uns klar, was wir am anderen hatten. Warum haben wir das nicht früher gemerkt?

Diese beiden Bilder sind zu einem Abschied entstanden.

Weil`s schnell gehen musste (wer bewacht die Telefone?) in nicht einmal zehn Minuten….

 

5 Kommentare

  1. Starke Bilder. Vor allem das ‚große‘ ;-).

    Ja, da reden wir auch oft drüber. Die Kollegen sucht man sich in den meisten Fällen nicht selbst aus und verbringt dann trotzdem bald mehr (wache) Zeit mit Ihnen als mit dem eigenen Ehepartner.

    Ich hatte bisher immer Glück mit meinen Kollegen. Ich hoffe, Sie auch mit mir. 😀

    • AlleAugenblicke AlleAugenblicke

      Danke, Stefan.
      Wir verbringen im Laufe unseres beruflichen Lebens so viel Zeit mit Kollegen, da ist es hin und wieder angebracht und hilfreich, sich dieser Tatsache bewußt zu sein. Und ich habe dabei so viele tolle Menschen kennen gelernt… ( na gut, ein paar andere „doofe“ auch: Die sind aber eindeutig in der Minderheit 🙂 )

      Lg,
      Werner

  2. Ein schöner Artikel, Werner.
    Man merkt oft, was man an Kollegen hatte, wenn sie irgendwann verschwunden sind. Das ist schade und sollte eigentlich vorher anders gepflegt werden. In der heutigen hektischen Zeit, die maximale Flexibilität verlangt, ist das oft sehr schwierig. Da kommt oft vieles nicht zustande, was vielleicht gut gepasst hätte.
    LG kiki

    • AlleAugenblicke AlleAugenblicke

      Danke dir, Kiki. Das Verhältnis zu Kollegen ist ein wichtiges. Wir vergessen zu oft in der Hektik, dass es dabei auch um „Menschsein“ geht. – Das Menschsein aber bedarf der Pflege. Und wer nimmt sich dafür schon die Zeit? (das richtet sich vor allem an die, die in einer Vorgesetztenrolle, Kollegen führen) Und dann wundern wir uns über die wachsende Zahl von Burnouts?
      Lg,
      Werner

  3. Wahr Worte! Mit der Zeit wird man schlauer und weiß was man hat oder hatte.

    LG, Gerd

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