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Licht und Schatten – Eins

In diesen Tagen …

…passiert viel in diesem Land. Vieles läßt mich staunen, einiges macht mich fassungslos – braune Schattenseiten in altdeutschen Wohnzimmern. Und wir lassen uns von Marken die Mär vom „mehr Mensch sein“ erzählen.

Anderes wiederum ist bunt und farbenfroh: Da lebt die Kultur des Sommermärchens fort und begreift das Leben als ständig neue Chance, die man nur ergreifen und gestalten muss: JA!

Schimpft mich gerne Gutmensch.

Das Leben im Kontrast. Nicht seidenweich, keine pastellierte Weichspülerei.  So oder so. Hell und dunkel. Licht und Schatten.

3 Comments

  1. ein tolles triptychon, wunderbar inszeniert!

  2. Wo Schatten ist, da ist auch Licht und es scheint im Moment endlich mal so hell, dass man wieder darüber spricht, sich daran freut und es hat die dunklen Schatten dieses Landes aus dem Fokus gedrängt. Ich hoffe, das bleibt noch lange so.

    Die Plakate und sonstigen Aktionen der Marken haben auch zwei Seiten. Ob sie es nun tun, um Stellung zu beziehen oder um sich in dieser Zeit werbewirksam zu inszenieren? Die Antwort darauf kennt vermutlich deren Marketing-Abteilung ;-). Würde es ihnen allerdings wahrhaftig nur um die gute Sache gehen, könnten sie in diesem Fall eigentlich gut auf das Logo verzichten ;-).

    In meinem Fokus steht hier das mittlere Bild, weil der Schatten aussieht wie ein großer Rabe. Schöner, witziger Effekt!

    LG, Conny

    • AlleAugenblicke AlleAugenblicke

      Hi Conny,
      ich finde es von einer weltweit agierenden Marke, die öfters für ihren Umgang mit Menschen im Zusammenhang mit ihrer Fertigungspolitik in dritten Ländern kritisiert wird, schon sehr mutig, so großformtig mit genau diesem Slogan zu werben. Okay, die meisten Konsumenten (und die sind ja wichtig) stellen diesen Zusammenhang nicht her. 🙂
      Deinen Optimismus in Sachen „Licht“ teile ich nicht unbedingt. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen und wünsche es mir auch.
      Thematisch treibt mich das Sujet „Licht und Schatten“ gerade sehr. Auch gerade deshalb, weil unsere Gesellschaft so zerrissen wirkt.
      Lg,
      Wenner

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