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99 Momente des Glücks – Part 9

In einer meiner ersten veröffentlichten Beiträge…

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… vor gut acht Jahren ist es wohl gewesen, beschäftigte ich mich mit geraden Kanten und rechten Winkeln, gestriegelten Rasenflächen und der Autowäsche am Samstag: nicht nur in Fotos, sondern auch in den Köpfen.

Ich tue es heute wieder. Und nicht, weil es mir grundsätzlich Freude bereitet. Gerade Kanten und rechte Winkel sind per se sich nichts Schlimmes. Für mich jedoch sind gerade Kanten und Jägerzäune auch stets ein gesellschaftliches Sinnbild gewesen: Tugenden, die man für sich in Anspruch nimmt, aber anderen (“fremden”) gerne abspricht. Also: bleiben wir doch unter uns.

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Es ist verdammt viel geschehen in diesen acht Jahren, seit diesem Beitrag. Gegeben hat es sie immer, diese Geraden und sauberen Winkel. Auch früher schon. Getraut haben sie sich aber nicht. Sie sind buchstäblich in ihren Ecken geblieben. Nun aber trauen sie sich. Besser: sie trauen sich nicht, sondern bleiben anonym und feige im Netz: Da aber hauen sie alles raus, was (nicht) geht, bilden eklige Zirkel und geifernde Gruppen. Hauptsache das Unkraut im Vorgarten wird gezupft und bleibt verborgen.

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Wir leben in pandemischen Zeiten.

Die wahre Pandemie trägt dabei allerdings nicht den Namen Covid 19.

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Schlechten Nachrichten muss man hier und da die Stirn bieten und die Schönheit des Seins entgegensetzen: Kleine Momente des Glücks. Eingefangen wie immer in aller Ruhe und Stille.

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6 Kommentare

  1. Am Anfang dachte ich, huch, der Text steht aber in starkem Kontrast zu den Bildern (die ich mir immer zu erst ansehe). Die Schönheit des Seins, Ja, die muss man in sein Herz lassen und deine wundervolle Serie lädt immer wieder dazu ein.

    Die Frage ist doch, warum es so viele “infizierte” Menschen gibt, die scheinbar keine Möglichkeit haben, diese Sicht auf die eigene und die allgemeine Lebenswelt zu haben. Ich stelle mir ein Leben schrecklich vor, dass von vor Hass zerfressenen Gedanken beherrscht wird.

    Die Schönheit des Seins sind die kleinen Momente des Glücks. Denn wie schrieb ich mal: “… denn Glück ist so zerbrechlich, so filigran wie eine Seele. Und es ist so flatterhaft wie ein kleiner Vogel, fliegt zu dir und im nächsten Moment ist es wieder weg.” Man muss lernen, diese kleinen Moment zu erkennen und zu wertschätzen, denn sie machen das Leben reich.

    Wunderbare Bilder!

    Liebe Grüße, Conny

    • AlleAugenblicke

      Ja, so ist das wohl, Conny. So sehe ich das auch und ich versuche danach zu leben. Kleine Momente, Oasen, einzufangen und sie wertzuschätzen. In diesen Zeiten so wichtig.
      Bleib gesund!
      Liebe Grüße,
      Werner

    • AlleAugenblicke

      Vielen lieben Dank, Annette.

  2. sehr schön metaphorisch geschrieben und mit wunderbaren bildmomenten untermalt.

    • AlleAugenblicke

      Vielen Dank, liebe Paleica

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