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Andererseits

Vorbemerkung: In diesem Beitrag geht es auch um Tod. Vor allem aber um das Leben, Aber dann eben auch um das Sterben. Wer damit gerade nicht so gut umgehen kann, der möge den Beitrag entweder später oder gar nicht lesen.

Manchmal passiert genau das: Du stößt auf eine Geschichte, die dich bewegt, berührt, nicht mehr loslässt und einen kleinen Weg zusammen mit dir geht.

So ergeht es mir mit dieser Geschichte.

Meine timeline spült einen Artikel aus dem „Tagesspiegel“ an die Oberfläche: „Nachruf auf Moritz Kwasigroch (geb 1999)“. Ich bleibe hängen: Am Geburtsjahr und besonders an dem Schwarz-Weiß-Foto des Beitrags. Ich öffne den Artikel und fange an zu lesen.

Und kann nicht aufhören. Dieser Nachruf berührt mich und lässt mich im Netz stöbern. Tatsächlich finde ich dies: Kwasigroch. Dort schaue ich mir die Fotos an: Ein Leben. Ein junges Leben. Ein Leben voller Freude, voller Liebe. Aber auch ein kurzes Leben. Und ja: auch mit Leid.

Ich möchte gar keine Antworten auf die vielen Fragen, die sich beim Lesen und Kennenlernen dieser Geschichte förmlich aufzwingen. Manchmal ist es besser, sie nicht zu stellen und die vielen leeren Stellen unbesetzt zu lassen.

Was für eine bewegende Geschichte. Am Ende ein Tod, der Mut zum Leben macht. Und der Mut spiegelt sich in all den Fotos. Vielleicht ist es das, was mich so berührt.

Manchmal braucht es diese Zuversicht für das Leben. Gerade diese Zeit, in der und mit der wir leben, braucht diese Zuversicht.

Und ja: Dann fand ich noch dieses: Hier stehst du, hier stehe ich .

5 Kommentare

  1. Unglaublich traurig. Ich konnte nicht aufhören, es zu lesen, aber die Tränen sind mir doch gekommen. Vielleicht hätte ich es doch nicht lesen sollen. Aber solche Schicksale sind eben, wie du schreibst, auch das Leben.

    • Werner Pechmann

      ja, so ergeht es mir auch. – Ein Beitrag um das Leben wieder neu zu schätzen.
      Liebe Grüße,
      Werner

  2. Danke dir, Moritz Umgang mit seinen Ohren hat bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und wird nun unvergessen bleiben. Traurig und beeindruckend zugleich.
    Liebe Grüße, Annette

    • Werner Pechmann

      Mir wird er auch so in Erinnerung bleiben und mich an das Leben erinnern.
      Liebe Grüße,
      Werner

  3. Diesen Moritz (ich kenne tatsächlich noch ein paar andere) nehme ich in mein Herz. Zukünftig werde ich an seine Geschichte denken, sobald ich beginne, mit meinen Einschränkungen zu hadern. Und gerade bin ich so dankbar, dass meine erwachsenen Söhne so gesund sind.
    Danke für das Teilen und liebe Grüße! Regine

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