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Fenster ins Leben

Man muss dem Leben zeigen, dass man da ist, dass man es will: dieses Leben! Man bekommt nämlich kein anderes und schon gar nicht ein Zweites. Es ist nicht austauschbar und darum auch nicht beliebig.

Es ist einzigartig. Auch wenn es uns manchmal in die Irre führt, oder auf einen Weg, von dem es kein einfaches Zurück gibt.

Doch, verzeihen wir es ihm. Seien wir gut zu ihm; es ist auch gut zu uns.

Gerade ist es wieder schwer mit dem Leben: Putin, Gas, Klima. Ihr wisst schon. (Und die Aufzählung könnte man um einiges erweitern). Eine Dystopie jagt die nächste. Und die Ewig-Meckernden reiten ganz oben auf dieser Welle und befeuern sie. Sie kosten diese Krisen aus. Sie sind der Stoff aus dem ihre Erzählungen sind. Die einen tun es, weil sie es nicht besser wissen (Das sind die, die aus der „Bildungsdystopie“ kommen) und die anderen, weil sie es besser wissen. Genau die sind gefährlich. Sie nutzen jede noch so kleine Möglichkeit uns zu erzählen, was alles falsch läuft und – viel schlimmer – wie es ihrer Meinung nach laufen müsste.

Das aber verfängt nur dann, wenn der Blick aus dem eigenen Fenster nicht ins Leben geht. Schauen wir dem Leben nicht zu. Schauen wir ins Leben. Seien wir dabei. Setzen wir den Dystopien unsere Lust am Leben entgegen.

Das ist nicht immer einfach. That`s for sure. Aber tun wir es nicht, sind wir bereits den Schleppern ins Netz gegangen.

6 Kommentare

  1. Hallo, lässt sich dein Beitrag rebloggen? Ich würde ihn gerne bei „Ruhrköpfe“ teilen, finde jedoch keinen Button zum Rebloggen bei dir. Ist das so gewollt oder schaue ich nicht richtig hin?
    Danke dir und liebe Grüße, Annette

    • Werner Pechmann

      Hallo Annette,
      ich habe dazu momentan kein Plugin installiert. Habe mit dem Teilen gar kein Problem. Ist also eher technischer Natur. Komme auch aus Zeitgründen momentan nicht dazu. Vielleicht einfach mit einem Link auf den Beitrag verweisen?

      Liebe Grüße und danke für dein Verständnis
      Werner

  2. Karin

    Ich liebe deine Einsichten und Aussichten, lieber Werner! Du hast immer so Recht.

    LG aus Wien, Karin

    • Werner Pechmann

      Vielen Dank, liebe Karin.
      Eigentlich will ich aber gar nicht Recht haben. Nur in Ruhe, Frieden und Liebe leben.
      Liebe Grüße,
      Werner

  3. oli

    Du hast die Inflation vergessen.
    Trotzdem kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken!
    Das Leben geht weiter. Und wir werden es wieter meistern!
    Aber wichtig ist, dass wir aus den Fehlern des Lebens lernen und es das nächste Mal etwas besser machen, oder?

    • Werner Pechmann

      Ja, die Inflation, natürlich! Der Albtraum einer wohlstandsgesättigten Gesellschaft. Wie konnte ich sie vergessen 🙂
      Natürlich werden wir Dinge besser machen. Jedenfalls der Teil von uns, der in dieser Gesellschaft lebt.

      Liebe Grüße

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